Somewhere beyond the sea…

Eine maritime Liebeserklärung von Schlicht & Süß

Habt ihr euch schon gewundert, was aus meinem ersten quadratischen Kuchen wurde? Jetzt kommt endlich die Auflösung. 🙂 Dies ist ein Kuchen, um dem wichtigsten Mensch in meinem Leben zu zeigen, wie sehr ich ihn liebe.
Collage2

Ich habe zuerst das Bild ganz links gesehen und mochte  das „Chevron“-Herz. Da mein Freund und ich wann immer wir die Möglichkeit haben, unsere Füße ins Meer stecken und gemeinsam Freitauchen gehen (Tauchen ohne Flasche, nur durch Luftanhalten), inspirierte mich Aurelias Schlüsselanhänger eine Maritime-Liebeserklärung zu gestalten.

Hier geht es zur Anleitung eines „Chevron“ (Zickzack)  Musters:
http://www.pinterest.com/pin/498914464941761131/

Ich habe zuerst die Chevron lagen einzeln zugeschnitten, dann übereinander gelegt und dann mit ein Herz ausgestochen.  Da mir beim eincremen des Kuchens mit Ganache, der Spruch in den Sinn kam „in allen vier Ecken soll Liebe drin stecken“, wollte ich dies auch umsetzen.  Hierzu habe ich verschiedene Buchstabenausstecher benutzt. Die Blütenpaste habe ich dünn ausgerollt und kurz liegen gelassen, dann ist es einfacher, als wenn sie noch ganz weich ist.

Die Seepferdchen habe ich aus 50:50 Blütenpaste & Fondant modelliert. Für das „Holz“ habe ich Fondant in 3 verschiedenen Farben eingefärbt und diese zu Strängen gerollte. Dann in einander verdreht und ausgerollt, um mir meine „Holzlatten“ zuzuschneiden. Mit verschiedenen Modellierstäbchen habe ich Muster in die Paneele geprägt und dann eine weiße „Lasur“ aufgebracht.

Hier findet ihr eine nette Anleitung wie man Holzmuster auf Tortenplatten / Cake Boards kreiert:
http://cakejournal.com/tutorials/how-to-make-wood-effect-cake-board/

Hausgemachte Erdnussbutter:
Was ja noch aussteht ist meine Erdnussbutter! Für meine hausgemachte Erdnussbutter nehme ich Erdnüsse aus Bolivien, diese sind extrem aromatisch. Ihr könnt es euch einfacher machen, indem ihr geröstete und UNgesalzene Erdnüsse im Supermarkt kauft. Wenn ihr, wie ich, auch das Rösten selbst vornehmen möchtet, kauft euch eine Tüte Erdnüsse, schält diese und befreit sie so gut es geht von den braunen „Häutchen“. Vielleicht kommt ja ein spannender Krimi im Fernsehen, bei dem ihr dieses Puhlen angenehm abhandeln könnt. 🙂 Alle braunen „Häutchen“, die noch nicht gelöst sind, könnt ihr auch sehr leicht nach dem Rösten abrubbeln. Ich lege die geschälten Erdnüsse auf ein Backblech und röste sie bei 180-200°C 15-20 Minuten, je nach Größe der Erdnüsse. Schaut immer mal nach, wie braun sie sind. Wenn sie eine goldbraune Farbe angenommen haben, holt ihr das Blech raus und lasst es abkühlen. Die braunen „Häutchen“ lassen sich von den gerösteten Erdnüssen leicht mit einem Küchentuch entfernen, entweder die Erdnüsse hineingeben und aneinanderreiben,  oder  mit dem Tuch über die Erdnüsse, die noch auf dem Blech liegen, rubbeln. Seht auf jeden Fall nach, ob verbrannte kleine Erdnüsse mit dabei sind, diese sind meist bitter, daher entferne ich sie.

Dann braucht ihr entweder einen starken kleinen Zerkleinerer oder eine Küchenmaschine mit einem scharfen Messereinsatz. Die Erdnüsse hineingeben und erstmal auf kleiner Stufe mahlen. Dann auf die höchste Stufe wechseln und solange weiter mahlen, bis sie zu einer Paste werden. Ich pausiere zwischendrin immer, da bei meiner geliehenen Küchenmaschine große Hitze entsteht, so kann ich aber auch gleich alle irgendwo noch festsitzenden Brocken lösen und dann weitermahlen. Ich gebe kein Öl hinzu, denn, wenn man die Erdnüsse lange genug zerkleinert, wird automatisch eine geschmeidige Creme daraus, auch wenn es während des Prozesses teilweise nicht danach aussieht. Ich gebe anschließend, je nachdem,  was ich mit der Erdnussbutter vorhabe, 2-4 EL Zucker hinzu und eine ordentliche Prise Salz. Diese Mischung lasse ich nochmals von der Maschine auf höchster Stufe bearbeiten, damit sich alles gut verteilt und der Zucker zerkleinert wird.

Naschen erlaubt! 😉 Testet, wie sie euch am besten schmeckt. Sie ist ungesüßt toll für Erdnusssoßen zu Saté-Spießen, gesüßt als Brotaufstrich oder auch für Buttercreme sehr gut geeignet. Ich gebe auf das Meringue Buttercreme Rezept, welches ich in dem Album „Rezepte“ auf meinem Blog hinterlegt habe, circa 200-300 Gramm Erdnussbutter, meine Freunde und Familie mögen einen intensiven Erdnussgeschmack.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure
Sandra von „Schlicht & Süß“

Foto3

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10 Kommentare zu “Somewhere beyond the sea…

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