Aurelias verzauberter März – „das hässliche Entlein“-Torte

Als ihr, unsere Leser, für das Thema Märchen im März abgestimmt hattet, musste ich nicht lange überlegen, welchem Märchen ich meine Torte widmen möchte. „Das hässliche Entlein“ ist mein liebstes Kindermärchen und ich wollte unbedingt diese herzergreifende Geschichte in einer Torte umsetzen!

Eine richtige Vorlage dazu, die  meiner Vorstellung entsprach, habe ich leider nicht gefunden. Und so kann ich euch nur einzelne Fotos zeigen, die mich bei meiner Torte inspiriert haben:

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Dieser Schwan aus Spitze hat mich so sehr fasziniert und ich wollte unbedingt einen „cake topper“ aus royal icing probieren.

Das kleine (hässliche) Entlein anfangs allein und verlassen und am Ende ein stolzer Schwan… da war eigentlich der Aufbau der Torte schnell klar.

Und das ist das fertige Werk:

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Diese Torte besteht aus zwei Etagen: der unteren (das hässliche Entlein) und der Oberen (der stolze Schwan).

Unten ist ein heller Biskuit gefüllt mit einer Buttercreme mit gezuckerter Kondensmilch („Milchmädchen“). Das Rezept dazu habe ich mir selbst ausgetüftelt:

Buttercreme mit gezuckerter Kondensmilch:

200 g gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen, gibts in jedem Supermarkt)

80g Puderzucker

160g weiche Butter

Butter und Milchmädchen in eine Schüssel geben und verrühren. Während des Rührens nach und nach den gesiebten Puderzucker dazu geben. Mit einem Spritzbeutel gleichmäßig auf den Tortenboden geben und den zweiten Boden auflegen und leicht andrücken. im Kühlschrank fest werden lassen.

Den oberen Teil habe ich mit 5 dunklen Biskuitböden und 4 Schichten Schokoladen-Buttercreme gefüllt. Das Rezept für die Buttercreme findet ihr unter dem folgenden Link. Ich persönlich finde diese Creme jedoch viel zu süß, da eindeutig zu viel Puderzucker drin war. Aber meine Gäste mochten es sehr gern.

Chocolate Buttercream Frosting

Beide Torten habe ich dann mit einer „Swiss Meringue Buttercream“ eingestrichen. Mir wurde viel Positives von dieser Creme berichtet. Man muss sich erstmal an die Verarbeitung gewöhnen, aber dann klappt es wirklich sehr gut und sie schmeckt auch hervorragend, da sie tatsächlich nicht so süß ist, wie die amerikanische Buttercreme.

Ich habe zum ersten Mal damit gearbeitet und mir dieses Rezept von folgendem Link ausgesucht (übrigens auch eine tolle Seite!!!):

Swiss Meringue Buttercream

Den oberen Teil der Torte habe ich mit Fondant eingedeckt.

Den unteren Teil habe ich mit einem Schokoladenrand verziert:

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Dazu einfach Kouvertüre schmelzen, auf ein bzw. zwei Streifen Backpapier spritzen, kurz antrocknen lassen (ca. 10 Minuten), die Streifen um die Torte legen und andrücken und dann die Torte samt Papierstreifen in den Kühlschrank stellen. Nach etwa 15 Minuten kann man das Papier problemlos abziehen. Fertig 😉

Insgesamt hatte die Torte eine Höhe von 21 cm (Unten 7 cm und Oben 14 cm).

Ja, den Schwan habe ich mit viel Tränen, Schweiß und Blut hergestellt und er ist, so wie ihr ihn seht, garnicht geplant gewesen. Mit Royal Icing zu arbeiten erfordert wirklich viel Übung, die ich nicht habe und daher sind auch meine Lininen nicht sonderlich fein geworden. Ich hatte viele Ideen, wie ich einen Schwan so, wie ich ihn in der Vorlage gefunden habe, aus Icing erstellen könnte, doch so richtig funktioniert hat keine.

Daher habe ich zu Plan B gegriffen und den Schwan einfach in „2D“ auf Backpapier gespritzt und am Ende alles mit Icing zusammen geklebt.

Ich kann euch da keine wirkliche Anleitung zu aufschreiben, da ich selbst so erfolglos war. Jedoch noch ein Tipp für euch: man muss es wirklich lange trocknen lassen und nicht zu ungeduldig sein. In etwa 2-3 Tage je nach Dicke der Linien.

Rezept für Royal Icing (dickflüssige und fester Zuckerguss):

1 Eiweiß (Größe M)

250g Puderzucker

Spritzer Zitronensaftkonzentrat

Das Icing sollte nicht zu fest sein, da es sich sonst nicht geschmeidig spritzen lässt. Es darf aber auch nicht zu weich sein, da es sonst nicht richtig aushärtet.

Wenn man es in den Beutel füllt und damit arbeitet, muss man schon recht fest drücken und nach dem Arbeiten tut einem echt der ganze Arm weh. Aber wenn es gelingt, lohnt es sich…

Die Blütenranken am oberen Teil habe ich zuvor auch mit Icing aufgespritzt und dann mit frischem Icing an den Fondant geklebt.

FAZIT: Es war mal wieder nicht so leicht umzusetzen, wie ich es gern gehabt hätte. Dennoch bin ich recht zufrieden mit dem Ergebnis und der Schwan thronte doch recht stolz da oben auf seiner Spitze, wie es der Geschichte gebührt. 😉

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